Steile Küsten und kleine Buchten

Lesedauer 3 Minuten

Am 5. Mai ist in Albanien Martyrs‘ Day, ein Gedenktag an die Märtyrer, die für die Freiheit in Albanien gestorben sind. Zu Zeiten des kommunistischen Diktators Enver Hoxha wurde ein staatlich verordneter Atheismus gelebt. Besonders Angehörige der katholischen Kirche wurden verfolgt und ermordet. Heute zählt der Islam zu der Religion mit den meisten Anhängern, die größte Minderheit ist das Christentum. Man sagt den Albanern ein lockeres Verhältnis zur Religion nach.

Aber zurück zu unserer Reise. Mit Sonne und Wind ist die Wäsche im Nu getrocknet. Als einziger Badegast wagt sich Karin mit ihrem Neoprenanzug in das noch kühle Wasser.

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Der weitere Küstenabschnitt wirkt schon sehr touristisch – viele Hotels und Restaurants reihen sich aneinander. Um an der Rivieraküste weiter nach Süden zu gelangen, müssen wir den ca. 1.000 m hohen Llogara-Pass überqueren. Die teilweise sehr steile (es riecht nach unserer Kupplung) aber gut ausgebaute Straße schlängelt sich durch den waldreichen Llogara Nationalpark hinauf zur Passhöhe. Vom Llogara Visitor-Center wandern wir auf einem steilen Trail bis zu einem Aussichtsplateau mit einem grandiosen Blick herunter bis zum Meer. Am Weg immer wieder Blütenteppiche aus Margeriten und anderen schönen Blumen (wie auch immer sie heißen).

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Kurz nach der Passhöhe halten wir an einem Panoramarestaurant. Die Besitzer erlauben uns hier zu übernachten. So können wir das Bergpanorama direkt vom Camper aus bewundern. 

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Auf der Weiterfahrt hinunter vom Llogara-Pass windet sich die Straße durch eine baumlose und schroffe Felslandschaft und bietet immer wieder herrliche Ausblicke auf das Meer und die  Sandstrände. Wir kommen durch kleine Bergdörfer und das Dorf Dhermi, einst eine abgeschottete Enklave griechischer Siedler, was man noch heute an der weißblauen Architektur sehen kann.

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Es ist nur ein kleines Stück bis zu einem Abzweig, der uns auf einer schmalen Straße zum Anfang eines steinigen und steilen Fußwegs hinunter zum Gjipe-Beach bringt. Dort ist der Einstieg in einen etwa 800 Meter langen Canyon mit rotbraunen steilen Felswänden.

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In den nächsten Tagen werden wir uns dem südlichsten Punkt der Albanienreise nähern, schon fast an der Grenze zu Griechenland.

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7 Kommentare zu „Steile Küsten und kleine Buchten“

  1. Joachim Steurer

    Wer eine Reise macht, der kann was erzählen. Das trifft auf Euch schon nach ein paar Tagen zu 100% zu. Tolle Eindrücke und Bilder (wie erwartet). Weiterhin viel Spaß.

  2. Christel Zoller

    Eine tolle Landschaft mit dieser schönenes Vegetation. Ich kann mir vorstellen, daß diese Jahreszeit besonders reizvoll ist…. wenn auch das Baden nur mit einem Urschrei vonstatten geht. Aber Karin hat ja das richtige Outfit!!!

  3. Jürgen Hannemann

    Wirklich schöne Aufnahmen, danke, dass Ihr uns daran teilhaben lasst. Ich durfte mal einen schrägen Blick nach Albanien machen, als wir im Norden von Korfu waren.
    Die lila Blumen auf dem Foto sind m.E. eine Anemonenart.
    Wünschen Euch noch viele schöne Erlebnisse und uns weiter interessante Beiträge. Viele Grüße Eva und Jürgen

  4. Ernst Fritzemeier

    Der Gjipe-Beach hat schon was …
    Habt ihr mit dem südlichsten Punkt von Albanien auch die Halbzeit Eurer Reise erreicht?

  5. Eine ganz andere Welt, in die ihr uns mitnehmt. Einfach toll👍. Die Geschichten und die Fotos des Profis erzählen Eure wunderbaren Abenteuer.
    Immer wieder gerne warten wir auf die nächsten Highlights🙋🏼‍♀️🙋🏻‍♂️Annegret&Kurt

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