
Ganz in der Nähe unseres wunderschönen Frühstücksplatzes in Üügu maastikukaitseala (muss man sich nicht merken) kann man über kleine Klippen zu Höhlen laufen, wo wir bei den dort lebenden Schafen einen Morgenbesuch machen. Es fällt uns schwer, von diesem außergewöhnlich schönen Übernachtungsplatz in Richtung Liiva aufzubrechen. Anziehungspunkt von Liiva ist eine kleine Bäckerei, bei der man dunkles Vollkornbrot direkt aus dem Ofen heraus kaufen kann. Nach wenigen Minuten sind alle Brote verkauft und man muss bis zur nächsten Runde warten. Das lohnt sich aber sehr und Karin trägt ein noch heisses Brot ins Wohnmobil.






Auf den Inseln vor Estland wollen wir einige Tage bleiben und einfach nur die Natur genießen. Zu der größten der drei Inseln, Saaremaa, gelangt man über einen ca. 3 km langen Damm von der Insel Muhuu aus. Zusammen mit drei anderen Campern aus Deutschland verbringen wir dort ein paar entspannte Tage an einem wieder einmal wunderschönen Spot. Wir sind am Ende einer langen Bucht, es fühlt sich dort fast wie an einem See an. In Estland sind diese Orte meistens liebevoll ausgestattet. Es gibt immer Toilettenhäuschen und Müllentsorgung, einen überdachten Sitzplatz, eine Feuerstelle, fertiges Brennholz und hier liegen sogar Kajaks und ein SUP-Board zur Nutzung für jedermann. Alles ist sauber und ohne jeden Abfall. In Estland klappt das irgendwie selbstverständlich, weil jeder mit und in der Natur lebt.
Unsere Zeit verbringen wir mit schönen Gesprächen, Schwimmen, Kajaken und SUP, zusammen Kochen und Quirkle spielen. Es ist toll hier.





Als wir an einem Abend am Wasser stehen kommt ein Mercedes ans Ufer gebraust, bremst hart, die Türen fliegen auf, vier Männer in Badehosen rennen Richtung Wasser und rufen unseren staunenden Blicken zu, dass sie direkt aus der Sauna kommen. Dann hechten sie ins Wasser. Auch das ist Estland mit seiner Saunakultur.
In einigen Tagen wollen wir weiter auf die dritte Insel, Hiumaa, die allerdings wieder mit einer Fähre zu erreichen ist. Eine Online-Buchung klappt nicht und so versuchen wir es auf der Weiterfahrt in der Touristeninformation in Kuressaare, dem größten Ort auf der Insel. Schnell hat die freundliche Dame die gewünschte Fähre für uns gebucht und – weil das einfacher ist – auch gleich privat bezahlt. Das Geld für das Ticket hat sie dann von uns in bar bekommen. Auch das ist Estland und seine Gastkultur.
Eine Regenfront kündigt sich an, wir fahren aber trotzdem bis zum Ende einer schmalen Landzunge an der Südspitze von Saaremaa. Aber da beginnt unser nächster Reisebericht.
Interessant, wie ihr die solche Infos und Tips bekommt, wo man warmes Brot bekommt. Sind das Tips unter Campern oder steht das irgendwo? Liest sich alles ganz toll und wird mit den schönen Bildern untermalt. Ganz warm ist es aber auch bei Euch nicht mehr.
Danke für euren Bericht. Ihr habt gut beschrieben, warum wir Estland so mögen. Wir waren schon vor einem Jahr sehr angetan von diesem Land und seinen Menschen. Diese Faszination lebt sofort wieder auf. Wir hoffen, dass wir diese Faszination in unseren Videos rüberbringen können.
Das Brot von Muhu ist lecker. Nur in Cesis haben wir im Baltikum besseres bekommen.
Es war schön euch zu treffen. Vielleicht kreuzen sich bald wieder unsere Wege. Es würde uns sehr freuen!
Beste Grüße vom Bummel.Tours-Team
Gut zu hören, dass auch andere Camper diese Reiseziele haben und man sich austauschen kann. Tipps können nur helfen 🤗
Wir sind gespannt auf eure weiteren Eindrücke und Bilder. Eine entspannte Weiterfahrt.
Liebe Grüße Lydia und Ronny
Was für eine traumhaft schöne Küste. Welch ein Platz zum Verweilen!
Kay
PS Nicht zu intensiv Qurkle üben und uns dann später abzocken :))