Eine wunderbare Reise geht zu Ende

Lesedauer 3 Minuten

Wir fahren wieder aus dem Valbonatal heraus. Es regnet und die herrliche Bergkulisse ist hinter tiefen Wolken verschwunden.

Es gab mehrere Routenoptionen für die Weiterdahrt. Wir haben uns aufgrund des Wetters und der Straßenverhältnisse für die deutlich weitere Strecke über Kukes entschieden. Die gut befahrbare Straße führt uns durch eine einsame Landschaft und windet sich ohne nennenswerte Steigungen um jeden einzelnen Bergausläufer durch eine mittelgebirgsähnliche Natur. Es gibt an einer Brücke eine Breitenbegrenzung auf 2,30 Meter. Wir kommen gerade dort durch. Der Regen treibt uns weiter.

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Bis Kukes sind es gute 100 km (anstrengend durch die unzähligen Kurven). Wir machen dort einen Einkaufsstopp und gehen vorbei an vielen kleinen Geschäften. Der Ort macht auf uns einen sehr ärmlichen und verfallenen Eindruck.

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Für die Weiterfahrt benutzen wir die A1 (die erste Autobahn Albaniens und gern benutzte Verbindung in den Kosovo). Diese mautpflichtige Strecke ist imposant durch die Felsen ‚geschnitten‘ und führt durch einen 5,6 km langen Tunnel und über zahlreiche hohe Brücken … ein imposantes Strassenbauwerk. Wir sind jetzt gut 3,5 Stunden unterwegs und für albanische Verhältnisse wird es Zeit für einen Übernachtungsplatz. Den finden wir heute bei einem kleinen Restaurant direkt an einem rauschenden Fluss, der aus den Bergen kommt. Der Wirt spendiert uns einen Raki (ein Wasserglas voll), schließt gegen 21 Uhr sein Lokal ab (außer uns gibt keine anderen Gäste) und fährt davon. Wir haben einen Übernachtungsplatz wieder einmal ganz für uns alleine.

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Shkodra, nördlichste Stadt Albaniens, ist unser nächstes Ziel. Wir haben uns einen stadtnahen Campingplstz ausgesucht. Von dort führt uns eine kleine Radtour zum nahegelegenen Skutari-See, den sich Montenegro und Albanien teilen. Am Abend schauen wir auf die imposante Burg Rozafa über der Stadt.

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An unserem letzten Tag geht es zurück nach Durres. Unsere Reise durch ein wunderschönes und überraschendes Land geht damit zu Ende. Neben den abwechslungsreichen Landschaften haben dabei die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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8 Kommentare zu „Eine wunderbare Reise geht zu Ende“

  1. Ihr Lieben, das war wirklich eine spannende und beeindruckende Reise. Respekt und Kompliment – ihr habt es wirklich geschafft und seht beim Abschied trotz vieler gefahrener KM gut erholt aus.
    So langsam geht es dann wieder in bekannteres Terrain. Auch den Rest werdet ihr schaffen – toi, toi toi!

  2. Christine Jäger

    Wunderschön mit euch virtuell zusammen zu verreisen. Danke für alle Eindrücke und die tollen Bilder. Auf das nächste Mal und gute Rückreise – lg Christine und Dirk

  3. Eine wunderschöne Reise mit sehr eindrucksvollen Bildern. Ihr habt uns Albanien näher gebracht. Gute Heimfahrt, kommt gesund und munter wieder zuhause an.

  4. Christel Zoller

    Super, wie toll wir die komplette Tour durch dieses schöne Land mitverfolgen durften. Immer sehr spannend.
    Ich wünsche euch eine angenehme Heimfahrt .
    Die Camping Romantik bleibt euch ja noch ein bißchen erhalten. !!!

  5. Ihr habt eine fantastische Reise gemacht, deren Eindrücke bestimmt noch lange nachwirken. Schön, dass wir sie durch den Reisebericht miterleben konnten. Eine gute und sichere Heimreise wünschen wir euch. Bis bald wieder „live“.

  6. Joachim Steurer

    Hallo Ihr Beiden,
    vielen Dank für die tollen Eindrücke Eurer eindrucksvollen Reise mit den sehr schönen Bildern und Texten. Ich denke, Albanien ist als Urlaubsland eindeutig im Kommen – mit Wohnmobil wohl besser als nur per Hotel.

  7. Hallo Ihr Abenteurer,

    das waren interessante Berichte und Fotos und ich bewundere Euch, dass umgesetzt zu haben.
    Ich selbst bin inzwischen viel zu ängstlich, solch ein touristisch relativ unbekanntes Land zu bereisen.
    Daher war es umso schöner, von Zuhause aus an dieser Reise teilzunehmen. Vielen dank dafür.
    Herzliche Grüße aus Ober-Erlenbach

    Josef

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