Warme Quellen und Fotografen-Pech

Lesedauer 3 Minuten

Von Gjirokastra setzen wir unsere Tour in östlicher Richtung fort und fahren flußaufwärts durch das wildromantische Tal der Vjosa. Der Fluß entspringt in Griechenland und mündet in die Adria. Der türkisfarbene Fluss windet sich durch eine traumhafte Landschaft und schneidet sich teilweise tief in sein Gesteinsbett ein. Dahinter der Blick auf schneebedeckte Berge. Wir können uns an der traumhaften Landschaft nicht satt sehen. Die Vjosa gilt als letzter wilder Fluß Europas. Bedroht wird diese einzigartige Landschaft durch ein Staudammprojekt, gegen das Umweltschützer aus aller Welt Widerstand leisten … Ausgang offen.

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An unserem Weg liegt die Käserei Basho Meshini Bunkeri. In einem umgebauten Bunker probieren und kaufen wir Schafskäse und bekommen vom Onkel und seinem Neffen gleich noch eine Führung durch die Produktion … in Sandalen. Wieder ein unvergessliches spontanes Erlebnis.

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In freudiger Erwartung auf ein entspanntes Bad im 30° warmen Wasser der Thermalquellen von Benja erreichen wir unser Tagesziel. Der Weg zum großen Natursteinbecken der Quelle führt über eine hohe schmale osmanische Steinbogenbrücke und ist somit ein unüberwindbares Hindernis für nicht schwindelfreie Fotografen. Daher genießt nur Karin das warme Bad.

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Insgesamt ist dies kein Glückstag für Michael. Bei Drohnenaufnahmen an der Thermalquelle stürzt die Drohne  ab und bei der Suche nach einer noch besseren Fotoperspektive fallen Fotograf und Kamera in den Fluß. Ergebnis für Interessierte: die Drohne hat jetzt einen Satz neuer Propeller (Testflug steht noch bevor), die Kamera ist wieder getrocknet und einsatzbereit, der Fotograf hat leichte Blessuren davongetragen und ist auch wieder getrocknet.

Die Fortsetzung unserer Reise führt in den sogenannten einsamen Osten Albaniens Richtung Korca. Die laut Reiseführer abenteuerlich schlechte Bergstraße (keine Leitplanken, Teile der Fahrbahn talseitig abgerutscht) entpuppt sich erfreulicherweise als frisch geteerte und ausgebaute Bergstraße. Auf den letzten Kilometern der Strecke kommen wir aber trotzdem noch in den Genuß albanischer Pisten mit nur rudimentärem Strassenbelag. 

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3 Kommentare zu „Warme Quellen und Fotografen-Pech“

  1. Ernst Fritzemeier

    Da scheinst Du, lieber Michael, mit Deiner Drohne, Deinem Fotoapparat sowie mit Deiner Gesundheit ja noch mal Glück im Unglück gehabt zu habe. Schön, dass alles halbwegs gut ausgegangen ist.

  2. Ich glaube, Ihr braucht eine 2. Kamera, damit wir Dich, lieber Michael, auch in Aktion gesehen hätten. Jetzt hilft nur unsere Phantasie 🤣
    Hauptsache alles wieder gut🍀👋
    Schönes Wochenende und bis zum nächsten Mal🙋🏼‍♀️🙋🏻‍♂️

  3. Joachim Steurer

    Traumhafte Landschaften, eine spontane Führung, Thermalbäder, ein glücklicherweise gut ausgegangener Sturz, abenteuerliche Straße – eigentlich müsstet ihr nach so einem Tag noch etwas Urlaub nehmen.

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